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China demonstriert Sicherheit - Doch keine Beschränkungen für ausländische Journalisten

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China demonstriert Sicherheit - Doch keine Beschränkungen für ausländische Journalisten

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Die Smog-Decke über Peking wird lichter – und nach den gestrigen Anschlägen in Nordwestchina hellt sich auch die Olympia-Stimmung wieder auf.

Während die ersten Athleten von den Annehmlichkeiten des olympischen Dorfes schwärmen, zeigt die Polizei Präsenz. Rund 100.000 Polizisten und Soldaten sollen für Sicherheit sorgen – Journalisten dabei aber nicht behindern, die sollen nun doch ungestört vom Platz des Himmlischen Friedens berichten dürfen – auch zum Nutzen der Volksrepublik.

Vor den Spielen habe sie nicht viel über China gelesen oder gesehen, sagte eine Besucherin aus Amerika, aber Olympia habe dem Land viel Aufmerksamkeit beschert, für die Wirtschaft, die Atmosphäre, die Gesellschaft im Allgemeinen. Ja, das Medienintersse sei groß.

Auch für das 4000 Kilometer entfernte Kashgar interessieren sich die Journalisten. Dort waren gestern 16 Polizisten bei einem Anschlag getötet worden. Ebenso viele wurden verletzt. Nach offiziellen Angaben soll es sich bei zwei Festgenommenen um uguirische Separatisten handeln. Die Kontrollen in der Region wurden verstärkt.

Zwei japanische Journalisten, die über den Anschlag berichten wollten, wurden von der Grenzpolizei geschlagen und getreten. Die Behörden entschuldigten sich anschließend.