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China: Drei Tage vor Olympia beschwören Organisatoren Sicherheit

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China: Drei Tage vor Olympia beschwören Organisatoren Sicherheit

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Nach dem gestrigen Anschlag in Nordwestchina haben die Olympia-Organisatoren – drei Tage vor den Spielen in Peking – Sicherheitsbedenken auszuräumen versucht. IOC-Präsident Jacques Rogge sprach noch einmal mit Präsident Hu Jintao. Bei seiner Rede vor dem Internationalen Olympischen Komitee vermied Rogge Reizthemen wie Medienfreiheit, Menschenrechte oder Umweltverschmutzung.

Wegen der schlechten Luft haben einige der mehr als elftausend Athleten ihre Ankunft verschoben. Andere haben ihr Quartier bereits bezogen. Für mehr als elf Milliarden Euro säuberte China die Hauptstadt. Doch der Smog bleibt ein Problem.

In Kaschgar, in der Provinz Xinjiang, rund 4000 Kilometer von Peking entfernt, waren gestern bei einem Granaten-Anschlag auf eine Polizeikaserne 16 Polizisten getötet und ebenso viele verletzt worden. Bei zwei festgenommenen Verdächtigen soll es sich um uigurische Separatisten handeln. Exil-Uiguren wiesen einen Generalverdacht gegen ihre Volksgruppe zurück.

Nach Auskunft eines Provinz-Vertreters wurden zudem 18 “ausländische Provokateure” festgenommen. Die Kontrollen in der Region wurden verstärkt. In ganz China herrschen wegen der Spiele strenge Einreisebeschränkungen.