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Möglicherweise Tausende Tote in Südossetien.

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Möglicherweise Tausende Tote in Südossetien.

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Südossetiens Haupstadt Tchinwali ist weitgehend zerstört. Der Militärkonflikt in der von Georgien abtrünnigen Provinz Südossetien ist eine Katastrophe für die Bevölkerung.
Unter den Trümmern der Hauptstadt könnten Tausende Menschen begraben sein. Südossetien, Nordossetien, Georgien und Russland sind nun an dem Konflikt beteiligt, der droht zum heißen Krieg auszuufern.

Georgische Truppen waren in der Nacht in die abtrünnige Provinz Südossetien einmarschiert. Nun heißt es nach georgischen Quellen, russische Truppen hätten in Tchinwali mit Panzern und Kampflugzeugen begonnen, die Hauptstadt zurück- zuerobern.
Die Menschen suchen Schutz vor den Bomben in Bunkern. Tausende sind auf der Flucht. Das russische Außenministerium erklärte, es hätte Berichte über ethnische Säuberungen in Südossetischen Dörfern érhalten.

Russland plant ab Mitternacht alle Flugverbindungen mit Georgien zu kappen.
Auf Antrag Georgiens kommt der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erneut zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen, nachdem sich das Gremium wenige Stunden zuvor nicht auf eine gemeinsame Linie in dem Konflikt verständigen konnte.