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Proteste begleiten Eröffnung der Olympiade

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Proteste begleiten Eröffnung der Olympiade

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Tausende von Menschen haben am Eröffnungstag der Olympischen Spiele weltweit für die Achtung der Menschenrechte in China demonstriert. In New York protestierten tibetische Gruppen vor dem chinesischen Konsulat. Als sie versuchten, den Verkehr zu blockieren, nahm die Polizei einige Tibeter fest.

In chinesische Haft gerieten drei US-Amerikaner in Peking. Sie schwenkten kurz vor Beginn der Eröffnungsfeier tibetische Fahnen nahe dem Nationalstadion, dem sogenannten Vogelnest. Zu schweren Ausschreitungen kam es in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Dort wurden mindestens 1400 Exil-Tibeter festgenommen.

Und in Ankara setzte sich ein Mann vor der chinesischen Botschaft selbst in Brand. Er gehört der uigurischen Minderheit an, die sprachliche und kulturelle Gemeinskamkeiten mit den Uiguren in Zentralasien verbindet. Die Polizei konnte die Flammen ersticken. Der Mann wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht. – Die Uiguren in China fordern einen unabhängigen muslimischen Staat.