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Russland sieht Militäreinsatz vor dem Ende

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Russland sieht Militäreinsatz vor dem Ende

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Im Konflikt um die abtrünnigen Gebiete Georgiens hat Russland jetzt mitgeteilt, der Militäreinsatz in Südossetien sei zum großen Teil abgeschlossen. Staatspräsident Dmitri Medwedjew sagte, die Hauptstadt Zchinwali sei unter russischer Kontrolle. Ebenfalls nach russischen Angaben hatten georgische Truppen heute noch Zchinwali mit Raketen beschossen. Drei Soldaten seien dabei getötet worden.

Russland gab auch eine Gesamtbilanz seiner Verluste während der Kämpfe in Südossetien bekannt: achtzehn Tote, rund fünfzig Verletzte, vier abgeschossene Flugzeuge. Georgien macht eine eigene Rechnung auf: Laut Präsident Michail Saakaschwili wurden Hunderte russischer Soldaten getötet, mehr als achtzig Flugzeuge habe man abgeschossen. Über eigene Verluste machte er keine Angaben.

Georgien beschuldigt inzwischen Russland, es habe seit der Nacht mehrere Bombenangriffe geflogen. So seien die Radaranlagen am Flughafen der Hauptstadt Tbilissi beschossen worden. Ein weiteres Ziel sei die georgische Stadt Gori gewesen, etwas außerhalb von Südossetien.