Eilmeldung

Eilmeldung

Zehntausende auf der Flucht vor den Kämpfen

Sie lesen gerade:

Zehntausende auf der Flucht vor den Kämpfen

Schriftgrösse Aa Aa

Sowohl in Südossetien als auch in Georgien selbst sind offenbar Zehntausende auf der Flucht vor den Kämpfen. Viele Südosseten haben sich über die Grenze nach Russland in Sicherheit gebracht, in die dortige Nachbarregion Nordossetien – wie hier im Lager Alagir, gleich hinter der Grenze.

Die Angaben über ihre Zahl schwanken stark: von einigen tausend bis zu mehr als dreißigtausend nach russischen Angaben – das wäre fast die halbe Bevölkerung von Südossetien. “Vier Tage habe ich im Keller zugebracht”, sagt eine Frau auf der Flucht aus Zchinwali; “dann bin ich los. Mein Mann und meine Tochter sind bei den russischen Truppen; sie sind geblieben, ich mache mir solche Sorgen.”

Auch nach Georgien flüchten sich viele. In Georgien selbst sind ebenfalls Menschen auf der Flucht, wie aus der Stadt Gori. Laut UNO haben die meisten der fünfzigtausend Einwohner die Stadt verlassen. Die EU hat für das Krisengebiet jetzt eine Soforthilfe von einer Million Euro bewilligt.