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Georgiens Präsident wirft Russland Scheinheiligkeit vor

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Georgiens Präsident wirft Russland Scheinheiligkeit vor

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Georgiens Präsident Michael Saakaschwili betonte bei einem TV-Interview, Russland führe eine großangelegte Invasion durch und erklärt: Erst hätten sie den Internationalen Flughafen von Tbilisi angegriffen und nun Ziele in der Nähe der Hauptstadt beschossen. Die georgischen Streitkräfte haben sich unterdesseen aus Gori zurückgezogen.

Nach georgischen Regierungsangaben ist das Land praktisch in zwei Hälften geteilt. Die russischen Streitkräfte seien weit ins georgische Kernland vorgedrungen und hätten bei Gori die Fernverkehrsstraße unterbrochen. Saakaschwili unterstellte Russland, das Unschuldslamm zu spielen: Jedes Mal wenn Russland, früher die Sowjetunion, jemanden angegriffen habe, hieß es, sie reagierten nur.

Sie seien von der Tscheslowakei und Ungarn angegriffen worden. 1939 von Finnland, als Russland unter Stalin versuchte, das Land zu annektieren. Russland greife niemals von sich aus an. Immer seien es die kleinen Nachbarstaaten.