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Weitere Kämpfe in abtrünnigen Gebieten

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Weitere Kämpfe in abtrünnigen Gebieten

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Nach tagelangen Kämpfen könnte sich der Konflikt zwischen Russland und Georgien nun seinem Ende nähern. Ein friedlicher Tag war es trotzdem noch nicht: So beschossen russische Flugzeuge offenbar am Morgen noch die georgische Stadt Gori. Das berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters, der sich dort aufhielt. Trotzdem bestreitet die russische Armee einen solchen Angriff.

Inzwischen wurde auch bekannt, dass ein niederländischer Kameramann in Gori getötet wurde. Ein Reporter wurde verwundet. Nach Angaben ihres Senders, RTL Nieuws, kamen durch Explosionen fünf Menschen ums Leben. Unklar ist aber, ob diese Explosionen tatsächlich von einem Luftangriff herrührten.

Auch in Abchasien, dem zweiten abtrünnigen Gebiet, steht Georgien nun unter Druck. Die dortigen Truppen greifen offenbar die georgischen Soldaten im oberen Kodorital an – dem einzigen Teil Abchasiens, den Georgien bisher noch kontrolliert hatte.

Aufgrund des Konflikts sollen mindestens einhunderttausend Menschen auf der Flucht sein. Diese Zahl nennt das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge. So ist die südossetische Hauptstadt Zchinwali zum größten Teil zerstört, ebenso wie viele andere Orte – auch solche, wo immer noch eine georgische Minderheit lebte.