Eilmeldung

Eilmeldung

USA kritisieren erneut russische Haltung

Sie lesen gerade:

USA kritisieren erneut russische Haltung

Schriftgrösse Aa Aa

Die USA bleiben bei ihrer Kritik am russischen Verhalten im Georgien-Konflikt. Verteidigungsminister Robert Gates erinnerte daran, dass man letzten Herbst einen Dialog begonnen habe, in dem – trotz aller Unterschiede – gemeinsame Interessen zu echter Partnerschaft führen sollten.

Das russische Verhalten, sagt Gates, stelle die Voraussetzungen dafür nun in Frage. Es habe ernste Auswirkungen auf den Fortgang der Sicherheitsbeziehungen, auch mit der NATO. Wenn Russland seine aggressive Haltung und Handlungen nicht aufgebe, könne das das beiderseitige Verhältnis auf Jahre hinaus beeinträchtigen.

Außenministerin Condoleezza Rice wird heute zu Gesprächen nach Georgien fliegen. Zuvor war sie in Frankreich, das zur Zeit den EU-Vorsitz hat und den Waffenstillstand zwischen beiden Seiten ausgehandelt hatte.

Rice hob erneut vor, wie wichtig die Unverletzlichkeit des georgischen Staatsgebiets sei.
Georgien sei Mitglied der UNO, seine Grenzen international anerkannt, also müssten sie auch respektiert werden.

Innerhalb dieser Grenzen liegen aber eben auch Südossetien und Abchasien, die völkerrechtlich weiter zu Georgien gehören – auch wenn sie sich faktisch schon lange selbstständig gemacht haben. Nach russischer Ansicht lassen sich beide Gebiete nicht mehr in den georgischen Staat zurückzwingen.