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Lage in Georgien bleibt angespannt

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Lage in Georgien bleibt angespannt

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Über die Lage in Georgien gibt es weiterhin widersprüchliche Angaben. Georgische Medien berichteten von Plünderungen durch russische Soldaten, Moskau sprach dagegen von einer Normalisierung der Situation. Medienberichten zufolge trafen die russischen Streitkräfte jedoch keine Vorkehrungen für den Rückzug. Der Generalstab in Moskau dementierte dagegen Berichte, wonach russische Truppen weiter in Gori stationiert seien.

Abchasische Rebellen haben unterdessen nach georgische Angaben 13 Dörfer unweit der abchasisch-georgischen Grenze besetzt. Demnach sollen russische Truppen die Seperatisten unterstützt haben. Dies konnte vorerst nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden.

Unterdessen wurde in der Region von Kaspi, etwa 45 Kilometer von Tblissi entfernt, eine Eisenbahnbrücke gesprengt. Das georgische Innenministerium machte russische Truppen dafür verantwortlich. Der russische Generalstab dementierte die Vorwürfe. Die Brücke ist Teil der wichtigsten West-Ost-Verbindung Georgiens.