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Musharraf tritt zurück

Der umstrittene pakistanische Präsident Pervez Musharraf tritt zurück. In einer live aus dem Präsidentenpalast in Islamabad übertragenen Fernsehansprache kündigte Musharraf an, noch am Montag beim Präsidenten der Nationalversammlung seine Demission einzureichen. Mit seinem Schritt wolle er das Land vor einer weiteren Krise bewahren. Gleichzeitig verteidigte er sich gegen Vorwürfe seiner Gegner.

Mit dem Rücktritt kommt Musharraf einem Amtsenthebungsverfahren zuvor. Die von der Pakistanischen Volkspartei geführte Regierung treibt seit rund zwei Wochen das Amtsenthebungsverfahren voran. Sie wirft Musharaf zahlreiche Verfehlungen in seiner rund neunjährigen Amtszeit vor. Unter anderem macht sie ihn für die Wirtschaftsprobleme im Land verantwortlich.

Musharraf kam 1999 durch einen Militärputsch an die Macht. Im November verhängte er für sechs Wochen den Notstand. Seine Kritiker warfen ihm vor, er habe mit dem Schritt verhindern wollen, dass das Oberste Gericht seine Wiederwahl für ungültig erklärt.

Innerhalb von 30 Tagen muss das Wahlmännergremium zur Wahl eines neuen Präsidenten zusammentreten.

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