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Viele georgische Binnenflüchtlinge in Tiflis

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Viele georgische Binnenflüchtlinge in Tiflis

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Noch immer kommen zahlreiche Menschen in der georgischen Hauptstadt Tiflis an, nachdem sie wegen der Kämpfe aus anderen Landesteilen geflüchtet waren. Tausende Binnenflüchtlinge nehmen in Tiflis die Unterstützung durch Hilfsorganisationen oder die Hilfe staatlicher Behörden in Anspruch. Für diejenigen, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnten, wurde ein Aufnahmelager eingerichtet.

Viele der Flüchtlinge kommen aus Gori und dessen Umland. Ein Mann sagte, seine Eltern seien noch in ihrem Heimtdorf, er wisse nicht, wie es ihnen gehe und ob sein Haus noch stehe.

Bei den zehn Tage langen Kämpfen kamen ungefähr zweihundert Georgier ums Leben. Die Stadt Gori trug die Hauptlast des russischen Vorstoßes. Die Stadt liegt wenige Kilometer von der Grenze Süd-Ossetiens entfernt im georgischen Kernland.

Unterdessen haben Süd-Osseten, die wegen der Kämpfe in das zu Russland gehörende Nord-Ossetien geflüchtet waren, ihre Rückkehr begonnen. Dies erklärte eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf.