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Nach Krisensitzung der NATO wächst Druck auf Russland.

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Nach Krisensitzung der NATO wächst Druck auf Russland.

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Die 26 Außenminister der Nordatlantischen Allianz waren auf Wunsch Amerikas in Brüssel zusammegekommen. Sie besprachen ihr künftiges Vorgehen gegenüber Russland wegen des georgisch-russischen Konfliktes. Eigentlich wollten sie das Vorgehen Russlands als unverhältnismäßig geißeln. Nato-Generalsekretär Jaap denHoop Scheffer sagte nach der Sitzung: “ Mit Russland kann es unter den gegenwärtigen Bedingungen kein “weiter so” geben. Unser weiters Vorgehen wird davon abhängen, welche konkreten Maßnahmen Russland unternimmt, um den von Präsident Medwedew unterschriebenen 6 Punkte Friedensplan umzusetzen. Dies geschieht zur Zeit jedoch nicht. Obwohl er den Vertrag mit dem georgischen Präsidenten unterschrieben hat.”

Die Amerikaner wollten Russland isolieren. Entschieden wurde, daß der gemeinsame NATO-Russland-Rat bis auf weiteres nicht mehr zusammenkommt. Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice sagte: “ Die Vereinigten Staaten wollten Russland nicht isolieren. Russlands Verhalten während dieser Krise isoliert Russland von den Prizipien einer Ko-operation mit anderen Nationen und Gesellschaften, wenn man beginnt kleinere Nachbarn zu besetzen.”

Die NATO macht ernst. Sollte Russland weiter das kleine Georgien besetzen, drohen dem West-Ost-Verhältnis wieder eisige Zeiten.