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Russlands Außenminister wirft NATO Voreingenommenheit vor

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Russlands Außenminister wirft NATO Voreingenommenheit vor

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Russlands Außenminister Sergei Lawrow nannte die Haltung der NATO “voreingenommen”. Doch man habe in Moskau auch die Worte von NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer zur Kenntnis genommen, dass die Tür zum Dialog geöffnet bleiben solle, fügte der Außenminister hinzu.

Die Art, wie die NATO das Waffenstillstands-abkommen zwischen Russland und Georgien behandle, sei fragwürdig, sagte Lawrow: Nur Russland werde beschuldigt, – ganz so, als habe sich Georgien in dem Abkommen nicht verpflichtet, seine Truppen in die Kasernen zurückzuziehen.

Der Rückzug der russischen Truppen sei davon abhängig, dass sich auch die Georgier an die Abmachungen hielten, betonte Lawrow und fügte hinzu, Russland habe kein Land okkupiert und wolle sich auch kein fremdes Territorium einverleiben.