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Mindestens 140 Tote bei Flugzeugunglück in Madrid

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Mindestens 140 Tote bei Flugzeugunglück in Madrid

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Bei einem Flugzeugunglück in Madrid sind nach offiziellen Angaben mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen. Nur 28 Insassen der verunglückten Maschine überlebten, viele von ihnen mit schweren Verletzungen. Das Flugzeug der spanischen Gesellschaft Spanair mit 166 Passagieren und 7 Besatzungsmitgliedern an Bord war beim Start über die Landebahn hinausgeschossen und hatte Feuer gefangen. Ursache des Unglücks könnte der Brand eines Triebwerks gewesen sein. Darüber, was die Katastrophe ausgelöst hat, gibt es noch keine Erkenntnisse.

Die Unglücksmaschine vom Typ McDonnel Douglas MD-82 war auf dem Weg nach Las Palmas auf den Kanaren. Die Verletzten wurden in mehrere Krankenhäuser der spanischen Hauptstadt gebracht. Ob sich auch Deutsche, Österreicher und Schweizer an Bord befanden, ist noch unklar. Nach Angaben von Lufthansa hatten sieben Passagiere der deutschen Fluggesellschaft Tickets für den Flug nach Las Palmas, vier von ihnen kamen aus Deutschland. Ob sich die Fluggäste an Bord der Unglücksmaschine befanden, war unklar. Es handelt sich um das erste Flugzeugunglück in Madrid seit fast 25 Jahren. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero unterbrach seinen Urlaub und flog zurück nach Madrid. Das Unglück in der spanischen Hauptstadt ist eines der schwersten in Europa der vergangenen zwei Jahrzehnte.