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Humanitäre Hilfe nach Waffengang im Südkaukasus

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Humanitäre Hilfe nach Waffengang im Südkaukasus

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Georgien braucht nach dem Waffengang im Südkaukasus bis zu anderthalb Milliarden Euro Hilfe: Diese Angaben machte die Leiterin der amerikanischen Behörde USAID nach einem Besuch in Georgien. In der Stadt Gori erklärte der finnische Außenmister Alexander Stubb als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE, die Hilfe werde anscheinend nicht behindert, die Lieferungen kämen an, – das sei die gute Nachricht; die schlechte Nachricht sei, dass es keinerlei Zivilschutz gebe.

Auch in der von Georgien abtrünnigen Region Süd-Ossetien herrscht große Not. Doch hier kommt die Hilfe vor allem von Russland. Auch die Volksrepublik China machte Zusagen. Die Menschen in der Provinzhauptstadt Zchinwali haben Hilfe dringend nötig. Er habe keine Haus mehr, sagte ein Mann. Die Häuser hier seien unbewohnbar, es regne direkt herein. Er habe seinen ganzen Besitz verloren.

In Georgien helfen nicht nur die Amerikaner von USAID. Die Europäische Kommission stockte ihre humanitäre Hilfe für die Bevölkerung in Georgien auf. Für Nahrungsmittel, Notunterkünfte, Minenräumung oder Wasserversorgung stünden fünf Millionen Euro bereit, kündigte die EU-Behörde in Brüssel an.