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Neuer Datenskandal in Großbritannien

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Neuer Datenskandal in Großbritannien

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In Großbritannien sind erneut sensible Daten verloren gegangen – diesmal die von zehntausenden Häftlingen. Wie das Innenministerium einräumte, hatte eine private Beratungsfirma die Regierung bereits am Montag über den Verlust informiert. Die konservative Opposition sprach von massivem Versagen.

Auf dem verloren gegangenen Speicher-Stick waren laut Innenministerium Namen, Adressen und teilweise auch Entlassungstermine aller 84.000 Häftlinge in England und Wales gespeichert. Hinzu kommen weitere Details von rund 30.000 Wiederholungstätern, die mindestens sechs Straftaten begangen haben.

Erst im vergangenen November waren den Behörden die Daten von Millionen Kindergeldempfängern abhanden gekommen, dem Verteidigunsministerium fehlen mehr als 700 Laptops, zuletzt wurden geheime Anti-Terror-Dokumente im Zug liegen gelassen.