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Schrekmoment im US-Wahlkampf

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Schrekmoment im US-Wahlkampf

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Zwei Wahlkampfbüros des US-Präsidentschaftskandidaten John McCain sind evakuiert worden, nachdem ein Drohbrief mit verdächtigem Pulver eingegangen war. Der Inhalt des Umschlags, der in den McCain-Büros in Centennial bei Denver geöffnet worden war, stelle sich jedoch rasch als ungefährlich heraus. 12 Personen mussten vorläufig in Quarantäne – letztlich aber wurden bei keinem Vergiftungssymptome gefunden. Ein zweiter Brief in New Hampshire sorgte später für Aufregung, doch hatte er keinerlei auffälligen Inhalt.

Kurz zuvor hatte McCain sich eine Blöße gegeben: Auf einer Kundgebung in New Mexico wusste der Republikaner keine Antwort auf die Frage eines Journalisten, wie viele Häuser er mit seiner Frau Cindy besitze. Sein Rivale Barack Obama nutzte die Gelegenheit, um McCains Wirtschaftskompetenz in Frage zu stellen: Jemand der nicht wisse, wie viele Häuser er besitzt, mache sich auch falsche Vorstellungen vom Zustand der Wirtschaft, so Obama, der in der vergangenen Woche – auch angesichts der internationalen Spannungen – seinen Vorsprung in den Umfragen so gut wie eingebüßte.