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Gori ist wieder fest in georgischer Hand.

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Gori ist wieder fest in georgischer Hand.

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Nach dem Abzug der russischen Truppen, haben nun wieder georgische Polizisten das Sagen in Gori. Gori ist eine Geisterstadt. Banken und Geschäfte sind in der letzten Woche geplündert worden.

In der Stadt und Umgebung ist die Lage noch gespannt. Die russischen Truppen haben sich, gemäß dem von Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy ausgehandelten Sechs-Punkte-Plan, aus dem Kerngebiet Georgiens zurückgezogen. Sind aber mit ihren Friedenstruppen in Stützpunkten präsent. General Anatoly Nogovitzyn sagte: “Alle diese Stüztpunkte, sind in der Vereinbarung festgeschrieben. Es ist nichts Neues daran. Es ist nichts hinzugefügt worden.”

Durch die russischen Pufferszonen um Süd-Ossetien und Abchasien sieht die OSZE die Waffenstillstandsvereinbarung gefährdet. Frankreich und Amerika erwarten mehr von Russland. Der Sprecher des Weißén Hauses sagte: “Präsident Bush hat mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy telefoniert. Beide sind der Auffassung, dass Russland die Waffenstillstandsvereinbarung nicht respektiert. Dies muss aber sofort geschehen”
Die ersten Flüchtlinge kommen wieder zurück nach Gori. Sie wollen in ihrer Heimat leben. Südossetien hat Moskau offiziell um die Anerkennung als unabhängiger Staat ersucht.