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Der Nominierungsparteitag der Demokraten endet am 45. Jahrestag von Martin Luther Kings "I have a dream"-Rede


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Der Nominierungsparteitag der Demokraten endet am 45. Jahrestag von Martin Luther Kings "I have a dream"-Rede

Hier wird Geschichte geschrieben.
Denver/Colorado soll für die Demokraten der letzte große Zwischenstopp werden auf dem Weg ins Weiße Haus.
Man rechnet mit 50.000 Gästen.
Neben den Delegierten für den Nominierungsparteitag und Parteimitgliedern, zieht es Aktivisten und Lobbyisten dorthin und natürlich Berichterstatter zu Tausenden.

“Democratic National Convention” – so die korrekte Bezeichnung – ist eine sorgsam choreografierte Polit-Show.
Keine spannende Abstimmung mehr.
Der Kandidat steht fest und der Name “Hillary Clinton” wird nur noch symbolisch auf der Wahlliste erscheinen, damit sie um so wirksamer ihre Anhänger auf Obama einschwören kann.

Denn 21 Prozent der Clinton-Fans wollen derzeit noch für McCain stimmen.
Also hat Obama dafür gesorgt, daß die unterlegene Rivalin ausreichend gewürdigt wird.

Der Parteien-Historiker Allan Lichtman spricht von “einem Meilenstein in der amerikanischen Geschichte”.
Die Nominierung eines Afro-Amerikaners bezeichnet er als “enormen Durchbruch”,
den er vergleicht mit Kennedy Nominierungs-Rede 1960 oder auch mit jener von Franklin Roosevelt 1932.

Aufrüttelnd und siegessicher wie bei Kennedy 1960 soll es werden, als der ausrief:
“Than we shall not be weary…. than we stall prevail…”

Diese Form der Kandidaten-Kür ist eine typisch amerikanische Erfindung.
Die Demokraten hatten 1832 ihren ersten Konvent, die Republikaner 1853.

Auch die Familie hat dabei ihre Rolle zu spielen.
Ehefrau Michelle Obama spricht gleich am ersten Tag und dann gibt es noch einen richtigen “Familien-Abend”, bei dem auch Obamas Schwester zu Wort kommt.

Der offizielle Sprecher dieses Parteitages
nennt die Verantstaltung “einmalig”, so wie auch Obama “einmalig” sei, indem er neue Leute an die Regierung bringe.
Obama habe gesagt, dies sei nicht sein Parteitag sondern der Parteitag Amerikas.

Daß es eine wahre Krönungsmesse für den ersten schwarzen Präsidentschafts-Kandidaten in der Geschichte des Landes wird, dafür werden schon die vielen angereisten Unterstützer sorgen.

Der Tag, an dem Barack Obama die Nominierung annehmen und vor 70.000 Anhängern im Football-Stadion sprechen wird, fällt wohl nicht zufällig auf den 45. Jahrestag von Martin Luther Kings berühmter Rede: “I have a dream.”

OK Der Nominierungsparteitag der Demokraten endet am 45. Jahrestag von Martin Luther Kings
“I have a dream”-Rede

Hier wird Geschichte geschrieben.
Denver/Colorado soll für die Demokraten der letzte große Zwischenstopp werden auf dem Weg ins Weiße Haus.
Man rechnet mit 50.000 Gästen.
Neben den Delegierten für den Nominierungsparteitag und Parteimitgliedern, zieht es Aktivisten und Lobbyisten dorthin und natürlich Berichterstatter zu Tausenden.

“Democratic National Convention” – so die korrekte Bezeichnung – ist eine sorgsam choreografierte Polit-Show.
Keine spannende Abstimmung mehr.
Der Kandidat steht fest und der Name “Hillary Clinton” wird nur noch symbolisch auf der Wahlliste erscheinen, damit sie um so wirksamer ihre Anhänger auf Obama einschwören kann.

Denn 21 Prozent der Clinton-Fans wollen derzeit noch für McCain stimmen.
Also hat Obama dafür gesorgt, daß die unterlegene Rivalin ausreichend gewürdigt wird.

Der Parteien-Historiker Allan Lichtman spricht von “einem Meilenstein in der amerikanischen Geschichte”.
Die Nominierung eines Afro-Amerikaners bezeichnet er als “enormen Durchbruch”,
den er vergleicht mit Kennedy Nominierungs-Rede 1960 oder auch mit jener von Franklin Roosevelt 1932.

Aufrüttelnd und siegessicher wie bei Kennedy 1960 soll es werden, als der ausrief:
“Than we shall not be weary…. than we stall prevail…”

Diese Form der Kandidaten-Kür ist eine typisch amerikanische Erfindung.
Die Demokraten hatten 1832 ihren ersten Konvent, die Republikaner 1853.

Auch die Familie hat dabei ihre Rolle zu spielen.
Ehefrau Michelle Obama spricht gleich am ersten Tag und dann gibt es noch einen richtigen “Familien-Abend”, bei dem auch Obamas Schwester zu Wort kommt.

Der offizielle Sprecher dieses Parteitages
nennt die Verantstaltung “einmalig”, so wie auch Obama “einmalig” sei, indem er neue Leute an die Regierung bringe.
Obama habe gesagt, dies sei nicht sein Parteitag sondern der Parteitag Amerikas.

Daß es eine wahre Krönungsmesse für den ersten schwarzen Präsidentschafts-Kandidaten in der Geschichte des Landes wird, dafür werden schon die vielen angereisten Unterstützer sorgen.

Der Tag, an dem Barack Obama die Nominierung annehmen und vor 70.000 Anhängern im Football-Stadion sprechen wird, fällt wohl nicht zufällig auf den 45. Jahrestag von Martin Luther Kings berühmter Rede: “I have a dream.”

OK Der Nominierungsparteitag der Demokraten endet am 45. Jahrestag von Martin Luther Kings
“I have a dream”-Rede

Hier wird Geschichte geschrieben.
Denver/Colorado soll für die Demokraten der letzte große Zwischenstopp werden auf dem Weg ins Weiße Haus.
Man rechnet mit 50.000 Gästen.
Neben den Delegierten für den Nominierungsparteitag und Parteimitgliedern, zieht es Aktivisten und Lobbyisten dorthin und natürlich Berichterstatter zu Tausenden.

“Democratic National Convention” – so die korrekte Bezeichnung – ist eine sorgsam choreografierte Polit-Show.
Keine spannende Abstimmung mehr.
Der Kandidat steht fest und der Name “Hillary Clinton” wird nur noch symbolisch auf der Wahlliste erscheinen, damit sie um so wirksamer ihre Anhänger auf Obama einschwören kann.

Denn 21 Prozent der Clinton-Fans wollen derzeit noch für McCain stimmen.
Also hat Obama dafür gesorgt, daß die unterlegene Rivalin ausreichend gewürdigt wird.

Der Parteien-Historiker Allan Lichtman spricht von “einem Meilenstein in der amerikanischen Geschichte”.
Die Nominierung eines Afro-Amerikaners bezeichnet er als “enormen Durchbruch”,
den er vergleicht mit Kennedy Nominierungs-Rede 1960 oder auch mit jener von Franklin Roosevelt 1932.

Aufrüttelnd und siegessicher wie bei Kennedy 1960 soll es werden, als der ausrief:
“Than we shall not be weary…. than we stall prevail…”

Diese Form der Kandidaten-Kür ist eine typisch amerikanische Erfindung.
Die Demokraten hatten 1832 ihren ersten Konvent, die Republikaner 1853.

Auch die Familie hat dabei ihre Rolle zu spielen.
Ehefrau Michelle Obama spricht gleich am ersten Tag und dann gibt es noch einen richtigen “Familien-Abend”, bei dem auch Obamas Schwester zu Wort kommt.

Der offizielle Sprecher dieses Parteitages
nennt die Verantstaltung “einmalig”, so wie auch Obama “einmalig” sei, indem er neue Leute an die Regierung bringe.
Obama habe gesagt, dies sei nicht sein Parteitag sondern der Parteitag Amerikas.

Daß es eine wahre Krönungsmesse für den ersten schwarzen Präsidentschafts-Kandidaten in der Geschichte des Landes wird, dafür werden schon die vielen angereisten Unterstützer sorgen.

Der Tag, an dem Barack Obama die Nominierung annehmen und vor 70.000 Anhängern im Football-Stadion sprechen wird, fällt wohl nicht zufällig auf den 45. Jahrestag von Martin Luther Kings berühmter Rede: “I have a dream.”

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