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Auftakt in Familie beim Wahlparteitag in Denver

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Auftakt in Familie beim Wahlparteitag in Denver

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Zuerst steht bei der Kandidatenkür der Demokratischen Partei die Familie im Mittelpunkt: Ehefrau Michelle und die beiden Kinder sollen ebenfalls helfen, Barack Obama zum nächsten Präsidenten der USA zu machen. Obama selbst ist an diesem Abend in Denver nur zugeschaltet; seinen großen Auftritt wird er am Donnerstag haben, vor siebzigtausend Anhängern im Stadion.

Michelle Obama, selbst beruflich erfolgreich als Anwältin, hat schon viele Wahlkampfauftritte hinter sich. Ihr Mann trete an, sagt sie hier in Denver, um den Irakkrieg zu beenden; um eine Wirtschaft aufzubauen, von der jeder etwas habe; und um jedem Kind eine Bildung auf Weltniveau zu verschaffen, vom Kindergarten bis zur Hochschule.

Der Höhepunkt des Abends: der überraschende Auftritt von Edward Kennedy – 76 Jahre alt, eine Gallionsfigur der Demokraten, der einzige überlebende Bruder des ermordeten Präsidenten John F. Kenndy. Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass Edward Kennedy an einem Hirntumor leidet.

Für ihn sei eine Zeit der Hoffnung gekommen, sagt er hier; der Hoffnung auf Gerechtigkeit und auf gerecht verteilten Wohlstand – für alle, nicht nur für einige. Das treibe auch ihn in seinem Leben an – neue Hoffnung. Die Republikaner ziehen mit ihrem Wahlparteitag nächste Woche nach; sie werden für die Präsidentschaftswahl am 4. November John McCain ins Rennen schicken.