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Joe Biden - Obamas Vize mit Erfahrung

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Joe Biden - Obamas Vize mit Erfahrung

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Nun hat also auch sie ihre Anhängerschaft auf Obama eingeschworen.
Und zwar so deutlich, daß an der Haltung der Vorwahl-Verliererin Hillary Clinton nicht mehr zu zweifeln ist.
Auch Gatte Bill, der bislang letzte Präsident der Demokraten applaudiert, als sie sich festlegt:

“No way, No how. No Mc Cain.
Obama ist IHR Kandidat und muss Präsident werden!!! Unter stürmischem Beifall ruft sie aus:
“Barack Obama is my candidate.
And he must be our president.”

Nach diesen Worten erhebt sich auch ein applaudierender Joe Biden, der Mann, den sich der junge Präsidentschaftskandidat nach sehr langem Nachdenken zum Vize-Präsidenten erwählt hat.

Die Absicht ist klar:
Biden steht mit seine 65 Lebens- und 36 Senatorenjahren für Erfahrung.
Wenn der einen Weg weist, dann kann man davon ausgehen, als langjähriger Vorsitzender des außenpolitischen Senats-Ausschusses weiß er, wovon er redet.

“ The minus side Biden has bomded out twice as a presidential candidate…..”

Daß Biden selbst schon zweimal auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur gescheitert ist, sieht der Historiker Allan Lichtman zwar als Manko an – betont aber gleich darauf Bidens Vorzug heute. Er bringe Erfahrung und ein enormes Wissen über Außebpolitik mit.

Joe Biden stammt aus kleinen Verhältnissen, hat in seinem katholischen Elternhaus den schlichten Stolz auf harte Arbeit gelernt.
Er spricht die weißen Arbeiter an, die Obama nicht erreicht.

Und er ist kompromißfähig über politische Gräben hinweg – weshalb ihn auch Obamas republikanischer Rivale John McCain in einem Interview als “alten Freund “bezeichnete.
Mit dieser Freundschaft dürfte es aber vorbei sein,
denn Obama hat Biden gerade für die harte Töne im Endspurt vorgesehen.
Joe Biden war jener Senator, der Präsident Clinton im Bosnienkrieg zu den Luftangriffen auf Serbien drängte, der Milosevic schon beizeiten einen “Kriegsverbrecher” nannte.

Lebenserfahren, politisches Urgestein mit allen Washingtoner Wassern gewaschen –
und dabei bereit, hinter einem Präsidenten, der sein Sohn sein könnte, in der zweiten Reihe zu agieren.