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Sarkozy fordert Russland erneut zum Abzug seiner Truppen auf


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Sarkozy fordert Russland erneut zum Abzug seiner Truppen auf

Der französische Staatschef und derzeitige Ratspräsident der Europäischen Union Nicolas Sarkozy hat Russland aufgefordert, das Waffenstillstands-Abkommen mit Georgien vollständig umzusetzen.

Moskau müsse seine Truppen ohne weitere Verzögerung auf die Positionen vor Ausbruch des jüngsten Konflikts zurückziehen, sagte Sarkozy vor den französischen Botschaftern in Paris. “Niemand wünscht eine Rückkehr in die Zeit des Kalten Krieges”, betonte Sarkozy. Am Dienstag hatte der russische Präsident Dmitri Medwedew erklärt, sein Land habe keine Angst vor einem neuen Kalten Krieg. “Die NATO ist nicht ein Gegner sondern ein Partner Russlands”, fügte Sarkozy hinzu. “Die Europäische Union wünscht umfassende und intensive Beziehungen mit Russland.

Heute aber liegt es an Russland, eine fundamentale Entscheidung zu treffen.” Zum Auftakt des Gipfeltreffens der sogenannten Shanghaier Kooperations-Organisation im tadschikischen Duschanbe informierte Medwedew über den Konflikt im Kaukasus. Der Organisation gehören Russland, China, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan an.

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