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Gespannte Lage in Bangkok: Polizei geht gewaltsam gegen Regierungsgegner vor

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Gespannte Lage in Bangkok: Polizei geht gewaltsam gegen Regierungsgegner vor

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In der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Nachdem die Aktivisten einen Gerichtsbeschluss zur Räumung des besetzen Geländes vor den Regierungsgebäuden ignoriert hatten, setzte die Polizei Schlagstöcke und Tränengas gegen die Protestierenden ein, um sie zu vertreiben. Mindestens 15 Menschen wurden festgenommen. Wegen der Zusammenstöße wurde der Flughafen von Phuket im Süden des Landes geschlossen.

Zehntausende Demonstranten blockieren seit Dienstag mehrere Regierungsgebäude und fordern den Rücktritt des umstrittenen Ministerpräsidenten Samak Sundarajev. Die Kundgebung wurde von Oppositionspolitikern organisiert. Sie werfen Sundarajev und seiner Regierung vor, bloße Marionetten des 2006 gestürzten ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zu sein. Sundarajev hat seinen Arbeitsplatz inzwischen in ein Armeehauptquartier nahe Bangkok verlegt. Er hatte den Einsatz von Gewalt ursprünglich ausgeschlossen.