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Hurrikan Gustav nimmt Kurs auf US-Südküste

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Hurrikan Gustav nimmt Kurs auf US-Südküste

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Mit Windgeschwindigkeiten von über 150 Stundenkilometern hat Hurrikan “Gustav” seinen Zug durch die Karibik fortgesetzt. Auf Jamaika löste er Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Nach amtlichen Angaben kamen mindestens vier Menschen ums Leben; Medien berichteten von möglicherweise elf Toten. Zuvor waren in Haiti und der Dominikanischen Republik dutzende Menschen durch den Hurrikan zu Tode gekommen. Fimaufnahmen von der Internationalen Raumstation ISS zeigen das enorme Ausmaß des Wirbels.

Nach Berechnungen der Meteorologen wird “Gustav” auf dem Weg zur Südküste der USA weiter an Kraft gewinnen. Ein Sprecher der amerikanische Katastrophenschutzbehörde sagte, der Sturm könnte sehr gefährlich werden: Die Behörde fordere die Einwohner der betroffenen Gebiete dringend auf, den Anweisungen des örtlichen Katastrophenschutzes Folge zu leisten; Evakuierungen könnten erforderlich werden.

Die Bewohner der Küstengebiete bereiteten sich weiter auf den nahenden Sturm vor.
Durch Hurrikan “Katrina” waren vor drei Jahren den Bundesstaaten Louisiana und Mississippi rund 1800 Menschen ums Leben gekommen.

Wenn man jetzt nichts unternehme, dann würde man sich um so schlechter fühlen, wenn am Montag wirklich alles zu Bruch gehe, sagte eine Frau. Schon am Sonntag sind die Ölplattformen im Golf von Mexiko in Gefahr: Ölfirmen haben damit begonnen, Mitarbeiter von ihren Plattformen in Sicherheit zu bringen. Eine Gruppe von Mitarbeitern werde zunächst bleiben, – so viele, wie in einen Hubschrauber passen, sagte der Vertreter einer Ölfirma; die letzten müssten die Plattform dann stilllegen. Medienberichten zufolge muss möglicherweise rund 80 Prozent der Öl- und Gasproduktion eingestellt werden.