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Nach Zerstörungen in der Karibik zieht "Gustav" gen USA

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Nach Zerstörungen in der Karibik zieht "Gustav" gen USA

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Nachdem der Wirbelsturm “Gustav” über Kuba hinweggefegt ist, bewegt er sich jetzt auf die US-amerkanische Küste zu. Auf Kuba hinterließ der Sturm schwere Schäden hinterlassen. Meldungen über Tote liegen aber bislang nicht vor. Winde, die mit bis zu 340 Kilometern pro Stunde wüteten, deckten Häuser ab. Bäume und Strommasten stürzten um. In der Hauptstadt Havanna standen die Straßen nach schweren Regenfällen unter Wasser. Im Westen des Landes wurden in vier Provinzen eine viertel Million Menschen in Sicherheit gebracht. Alleine in und um Havanna waren es rund 80.000.

Während sich Gustav weiter auf die US-amerikanische Küste zu bewegt ist er vorerst wieder auf die Wirbelsturm-Stärke drei zurück gestuft worden. Meteorologen befürchten nun aber, dass er über dem Golf von Mexiko erneut an Stärke zunehmen und beim Auftreffen auf die Küste die höchste Kategorie fünf erreichen wird. In der Dominikanischen Republik, in Haiti und Jamaika kamen mindestens 86 Menschen durch den Sturm ums Leben. Auch dort hat “Gustav” schwere Zerstörungen hinterlassen.