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Hurrikan stört Wahlparteitag der US-Republikaner


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Hurrikan stört Wahlparteitag der US-Republikaner

Hurrikan Gustav überschattet auch den Wahlparteitag der US-Republikaner, der heute beginnen soll. Die große Auftakt-Veranstaltung wurde abgesagt. Der designierte Präsidentschaftskandidat John McCain und seine Vize-Kandidatin Sarah Palin hielten sich bereits am Sonntag im Krisengebiet auf.

In US-Medien hieß es, die Republikaner wollten offenbar nicht ihre Kandidaten feiern, während Millionen Amerikaner um Hab und Gut fürchten müssten.

Dies sei nicht die Zeit für Parteipolitik, jetzt gelte es, als Amerikaner zu handeln, sagte McCain. Daher würden die Parteitags-Aktivitäten an diesem Montag auf das absolut notwendige beschränkt.

Präsident George W. Bush ließ sich am Sonntag von der nationalen Katastrophenschutz-Behörde über die Hilfsmaßnahmen für mögliche Hurrikan-Opfer informieren. Zugleich kündigte er an, am Montag nach Texas zu reisen, um dort die Koordination persönlich ins Auge zu fassen.

Zudem gab Bush bekannt, dass er seinen Auftritt beim Parteitags-Auftakt an diesem Montag abgesagt habe. Auch Vizepräsident Dick Cheney erklärte, er werde vorerst nicht Minneapolis-St.Paul kommen.

Als vor drei Jahren Hurrikan Katrina New Orleans verwüstet hatte, warfen Kritiker Bush und den Behörden vor, viel zu spät gehandelt zu haben.

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