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Krise in Thailand schwelt weiter

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Krise in Thailand schwelt weiter

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Für die Krise in Thailand ist weiter keine Lösung in Sicht: Die Demonstranten geben nicht auf, und die Armee bekräftigt, dass sie gegen die Protestierenden nicht vorgehen wird.

Die Soldaten seien auf der Seite des Volkes, sagt der Armeechef. Der Einsatz von Soldaten und Polizisten schaffe nur noch mehr Probleme; und ein Putsch sei ein für alle Mal ausgeschlossen.

Zuvor hatte die Regierung für die Hauptstadt Bangkok einen Ausnahmezustand verhängt. Trotzdem harren die Oppositionsanhänger weiter auf dem Gelände des Regierungssitzes aus.

Schon vor zwei Jahren haben sie einen Regierungschef verjagt; der jetzige gilt ihnen als Strohmann des alten, der vor einer Korruptionsanklage ins Ausland geflüchtet ist.

“Da gibt es nichts zu verhandeln”, sagt ein Anführer. “Der Ministerpräsident muss zurücktreten, so einfach ist das. Wir sind hier, weil er das Problem ist.”

Letzte Nacht kam es zum ersten Mal zu schwereren Unruhen, als Regierungsanhänger das Gelände stürmten. Ein Mann starb, knapp fünfzig Menschen wurden verletzt.