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Merkel und Sarkozy setzen sich im Kaukasus-Konflikt durch

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Merkel und Sarkozy setzen sich im Kaukasus-Konflikt durch

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In der Kaukasus-Krise haben sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel durchgesetzt. Moskau muss keine Sanktionen fürchten. Allerdings wird die EU ihre Verhandlungen zu dem geplanten Partnerschaftsabkommen auf Eis legen. So lange bis Russland seine Truppen aus Georgien zurückgezogen hat. Russland werde aufgefordert, sich an den Sechs-Punkte-Plan zu halten, sagte Sarkozy nach der Krisensitzung der EU-Staats- und Regierungschefs am Montag in Brüssel. Außerdem soll Europa in den Wiederaufbau Georgiens miteinbezogen werden. Dort werde man die humanitäre Hilfe ausdehnen. Darüber hinaus sollen die Beziehungen zwischen Georgien und Europa verstärkt werden. Das sei die Arbeit der Kommission. Am kommenden Montag wird Sarkozy als gegenwärtiger EU-Ratspräsident zu Gesprächen über die Umsetzung des Waffenstillstandes nach Moskau reisen.