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Neue Hoffnung im Zypernkonflikt

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Neue Hoffnung im Zypernkonflikt

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Griechische und türkische Zyprer haben neue direkte Verhandlungen zur Überwindung der Teilung aufgenommen. An dem Treffen nahe der Hauptstadt Nikosia nahmen der griechisch-zyprische Präsident der Inselrepublik Dimitris Christofias und der türkisch-zyprische Volksgruppenführer Mehmet Ali Talat teil. Vor Ort war auch der neue UN-Sondervermittler für die Zypernfrage Alexander Downer. Die beiden Spitzenpolitiker wollen sich noch im September wieder treffen, um das schwierige Thema einer neuen Verfassung weiter zu diskutieren. Beiden liegt an einem Neuanfang.

So schnell wie möglich soll eine Übereinkunft gefunden werden, betont Christofias. Aber weder er noch Talat könnten das für morgen oder übermorgen versprechen. Es sei ein gemeinsamer Wille und Wunsch und man müsse gemeinsame Bemühungen unternehmen, um die politischen Ziele für alle Zyprer zu erreichen. Das sieht Talat genauso und merkt an, dass auch Ankara eine Lösung unterstütze. Man sei sich sicher, dass man eine umfassende Vereinbarung treffen werde und das hoffentlich so bald wie möglich, wie auch schon sein Freund Dimtri gesagt habe.

Die Mittelmeerinsel ist bereits seit 1974 geteilt. Nach einem Putsch der griechischen Seite besetzte damals die Türkei den Norden der Insel. Die international anerkannte Regierung in Nikosia kontrolliert jedoch nur den Süden.

Doch Grenzen lockern sich bereits: Im April wurde erstmals ein symbolträchtiger Übergang im Herzen der geteilten Stadt Nikosia wieder geöffnet.