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Tod eines regierungskritischen Journalisten löst Proteste in Inguschetien aus

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Tod eines regierungskritischen Journalisten löst Proteste in Inguschetien aus

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Die Ermordung des inguschetischen Journalisten Magomed Jewlojew sorgt für Aufruhr in der südrussischen Region. Der Regierungskritiker Jewlojew war am Sonntag bei einer Polizeiaktion erschossen worden, die genauen Umstände seines Todes sind unklar.

Nach seiner Beisetzung in der Hauptstadt Nasran kam es zu Protestkundgebungen, die die Polizei gewaltsam beendete. Sie setzte Schlagstöcke gegen mehrere Demonstranten ein, die auf dem größten Platz der Stadt übernachtet hatten.

Experten befürchten, dass Jewlojews Tod Unruhen in Inguschetien auslösen könnte. Die Opposition spricht von einem politischen Mord und will laut Medienberichten als Reaktion auf Jewlojews Tod eine Unterschriftensammlung zur Unabhängigkeit der Region initiieren. Aus der OSZE hieß es, Jewlojew sei getötet worden, weil ihn die Behörden zum Schweigen bringen wollten.