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Todesopfer bei Überschwemmungen in Indien

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Todesopfer bei Überschwemmungen in Indien

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Im Osten Indiens sind bei Überschwemmungen vermutlich mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Bislang wurden die Leichen von fast 60 Opfern gefunden, seit vor etwa zwei Wochen im Bundesstaat Bihar der Fluss Kosi über die Ufer trat.

Nach Angaben der Behörden werden weitere 50 Menschen vermisst, die Zahl der Opfer könne noch steigen. Mehr als drei Millionen Menschen seien vor den Fluten geflohen. Maschinen der Luftwaffe werfen Wasserkanister, Lebensmittelpakete und Decken ab. Auch in Bangladesch lösten heftige Regenfälle Überschwemmungen und Erdrutsche aus.

Medien verglichen das Ausmaß der Katastrophe mit dem Wirbelsturm “Katrina”, der vor drei Jahren große Teile von New Orleans zerstört hatte. Das indische Innenministerium berichtete, ein Dammbruch im benachbarten Nepal, wo der Kosi entspringt, habe die Katastrophe ausgelöst. Aufgrund heftiger Monsun-Regenfälle sei vor etwa zehn Tagen im Grenzgebiet ein Teil der befestigten Uferbegrenzung weggespült worden. Die Zahl der Todesopfer während der diesjährigen Regenzeit in Indien stieg auf mehr als 1700.