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Briten und Russen beenden Machtkampf bei Ölkonzern TNK-BP

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Briten und Russen beenden Machtkampf bei Ölkonzern TNK-BP

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Der Monate lange Machtkampf beim russisch-britischen Ölkonzern TNK-BP ist beigelegt. Beide Seiten einigten sich auf eine neue Führungsstruktur. Der unter den russischen Aktionären umstrittene Vorstandschef Robert Dudley wird noch vor Ende des Jahres zurücktreten.

Dudley hatte seinen Arbeitsplatz in Moskau bereits im Juli verlassen und dies mit einer andauernden Schikanierung durch russische Behörden begründet. Der Kreml hatte dagegen Anschuldigungen aus London stets dementiert, der Staat wolle TNK-BP unter seine Kontrolle bringen.

BP und die russischen Aktionäre einigten sich nun darauf, dass BP einen neuen Vorstandschef für das Joint venture vorschlagen darf, der aber Russisch sprechen muss. Dieser muss dann vom Aufsichtsrat bestätigt werden. In diesem Kontrollgremium sollen in Zukunft auch drei unabhängige Mitglieder sitzen.

Des weiteren stimmten beide Seiten überein, möglicherweise einen Teil des Unternehmens an die Börse zu bringen.