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McCain eröffnet Wahlkampf

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McCain eröffnet Wahlkampf

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John McCain hat auf dem Parteitag der Republikaner in Minneapolis-St. Paul die Nominierung als Präsidentschaftskandidat angenommen. Damit tritt der 72-jährige Senator offiziell am 4. November gegen den Demokraten Barack Obama an. In seiner Rede auf dem Parteitag im US-Bundesstaat Minnesota sagte er dem Establishment in Washington den Kampf an: “Lasst mich eine Warnung an die alte Sippschaft in Washington richten, die groß im Ausgeben ist, nichts tut, zuerst an sich selbst denkt und erst als zweites an das Land: Es kommt ein Wandel”,so MaCain. Vor der Rede McCains hatte der Parteitag Sarah Palin als seine Nummer zwei bestätigt. Für den Fall seines Wahlsieges am 4. November bot der langjährige Senator aus Arizona und Vietnamkriegsveteran bei seinem umjubelten Auftritt eine Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg an: “Ich habe immer wieder mit den Mitgliedern beider Parteien zusammengearbeitet, um Probleme zu lösen. So will ich auch als Präsident regieren. Ich werde jedem die Hand reichen, der mir dabei hilft, dieses Land erneut voranzubringen. Mit meiner Vergangenheit und meinen Narben kann ich das beweisen. Senator Obama kann das nicht.” Im innenpolitischen Bereich versprach McCain im Fall seines Wahlsieges Ausgabendisziplin, ein Beibehalten niedriger Steuersätze und weitere Kürzungen wo sie möglich seien. Außerdem wolle er neue Märkte öffnen, die Schulbildung verbessern und auf dem Energiesektor die Abhängigkeit von ausländischem Öl verringern.