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Parteitag der US-Republikaner zu Ende

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Parteitag der US-Republikaner zu Ende

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In St. Paul ist der Nominierungsparteitag der US-Republikaner zu Ende gegangen. Jetzt ist es offiziell: Der 72-Jährige John McCain wird am 4. November bei der Präsidentenwahl gegen den Demokraten Barack Obama antreten. Als McCains Stellvertreterin wurde die Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, nominiert. Die Rede des Präsidentschaftskandidaten war stürmisch: “Stand up and fight”, steht auf und kämpft, rief er den Delegierten zu: “Kämpft für das, was gut für das Land ist. Kämpft für Ideale und ein freies Volk, kämpft für die Zukunft unserer Kinder und für Gerechtigkeit. Steht auf und verteidigt unser Land vor seinen Feinden. Steht auf für die anderen.” Mit dem Ende des Parteitags ist die Schlacht um das Weiße Haus voll entbrannt, 60 Tage wird der
Kampf dauern – der Ausgang ist völlig offen. Mit der Nominierung seiner 44-Jährigen Vize-Kandidatin ist McCain ein Coup gelungen, dessen Auswirkung auf den Wahlkampf noch gar nicht abzusehen ist. Palin soll vor allem enttäuschte und frustrierte Anhängerinnen der bei den Vorwahlen der Demokraten unterlegenen Hillary Clinton abwerben.