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Lage auf US-Arbeitsmarkt verschlechtert sich deutlich

Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt hat sich im August weiter verschlechtert und damit die Sorgen vor einer weltweiten Wirtschaftskrise verstärkt. So gingen 84.000 Jobs verloren, deutlich mehr als die 51.000 im Juli und zugleich eine schlechtere Zahl als in den negativsten Prognosen erwartet. Die Erwerbslosenquote schnellte von 5,7 auf 6,1 Prozent. Das war der höchste Stand seit 2003.

Analysten sehen nun weitere Rezessionsgefahren aufkommen. Denn in der Bevölkerung wächst die Angst vor Jobverlusten – entsprechend sinkt die Konsumfreude der privaten Haushalte, des wichtigsten Motors der US-Wirtschaft. Dazu kommen die bestehenden Probleme durch sinkende Immobilienpreise, weniger Kedite und steigende Inflation.

Angesichts dieser Zwickmühle sehen viele Experten die US-Notenbank zum Nichtstun verurteilt, da geldpolitische Maßnahmen praktisch nichts ausrichten. Eine weitere Senkung der Zinsen ist beim aktuellen Zinssatz von zwei Prozent kaum denkbar, eine Erhöhung verbietet sich wegen der Konjunkturflaute von selbst.

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