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Hurrikans richten in der Karibik schwere Verwüstungen an

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Hurrikans richten in der Karibik schwere Verwüstungen an

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Während der gefährliche Hurrikan “Ike” durch die Karibik zieht, leiden die Bewohner von Haiti noch immer unter den Nachwirkungen der Wirbelstürme “Hanna” und “Gustav”. Nach offiziellen Angaben starben auf Haiti mehr als 136 Menschen, rund 600.000 sind von Überschwemmungen oder Erdrutschen betroffen. Die Küstenstadt Gonaives ist von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 200.000 Menschen benötigen dringend Nahrungsmittel – aber UN-Hilfstransporte konnten die Stadt wegen schwerer Überflutungen nicht erreichen

“Hanna” traf inzwischen in abgeschwächter Form auf die US-Küste. Weit bedrohlicher ist Hurrikan “Ike”, der mit Windgeschwindigkeiten von 215 Stundenkilometern Kurs auf Kuba nimmt. Dort wie auch in der Dominikanischen Republik wurden Vorbereitungen für die Evakuierung von Städten und Dörfern getroffen. Die Menschen vernagelten ihre Häuser mit Brettern und deckten sich in Supermärkten mit Vorräten ein. Das US-Hurrikan-Zentrum in Miami bezeichnete “Ike” als extrem gefährlich und stufte den Hurrikan in der Kategorie vier auf einer fünfstufigen Skala ein. In der kommenden Woche wird erwartet, dass “Ike” den Süden Floridas erreicht.