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Bush kündigt Truppenabzug aus Irak an

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Bush kündigt Truppenabzug aus Irak an

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Die USA werden bis Ende Februar 8000 Soldaten aus dem Irak abziehen. Damit werden nach dem Ende der Amtszeit von Präsident Bush mehr US-Soldaten im Irak stationiert sein, als vor der “vorübergehenden Truppenverstärkung”, die Bush im vergangenen Jahr entgegen den Empfehlungen einer überparteilichen Komission angeordnet hatte.

“Die irakischen Einheiten sind verstärkt in der Lage zu kämpfen und diese Kämpfe zu gewinnen. Daher können wir die Politik des “Rückzugs bei Erfolg” durchführen. Und wenn dieser Erfolg anhält, hält die militärische Führung unter General Petreus weitere Truppenabzüge im ersten Halbjahr 2009 für möglich”, sagte Bush.

Im Gegenzug sollen die US-Truppen in Afghanistan verstärkt werden: “Trotz all der guten Arbeit die wir dort geleiste haben, ist doch klar, daß wir mehr tuen müssen. Wie wir im Irak erfahren haben, besteht der beste Weg das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen darin, die grundlegende Sicherheitslage zu verbessern. Und das heißt mehr Truppen”, meinte Bush.

Die Demokraten kritisierten Bushs Entscheidung. Angesichts der sich zuspitzenden Lage in Afghanistan und Pakistan, müssten mehr Truppen aus dem Irak nach Afghanistan verlegt werden. Zurzeit sind in Afghanistan 31 000 US-Soldaten im Einsatz.