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Zardari bekennt sich bei Vereidigung zu Terrorismusbekämpfung

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Zardari bekennt sich bei Vereidigung zu Terrorismusbekämpfung

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In Islamabad ist der Witwer der ermordeten pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto, Asif Ali Zardari als neuer Staatspräsident vereidigt worden. Zardari folgt dem umstrittenen ehemaligen Armeechef Pervez Musharraf nach, der vor drei Wochen auf Druck von Zardaris Volkspartei zurückgetreten war.

Unmittelbar nach seiner Vereidigung bekannte sich Zadari in Gegenwart des afghanischen präsidenten Karsai zu Anti-Terror-Kampf und regionaler Kooperation. “Bislang mag das Volk nicht hinter diesem Krieg gestanden haben, aber jetzt steht es hinter ihm und auch der Präsident Pakistans, der selbst ein Opfer des Terrorismus ist, steht dahinter”, sagte Zardari.

Karsai, der in der Vergangenheit wiederholt Präsident Musharafs Zögern bei der Bekämpfung der Taliban kritisert hatte, zeigte sich zuversichtlich: “Ich habe den guten Willen Präsident Zardaris bei der Bekämpfung des Terrorismus festgestellt”.

Die Stammesgebiete an der pakistanisch-afghanischen Grenzen nutzen Al Kaida- und Taliban- Anhänger als Rückzugsgebiete. Über diese Gebiete übt die Zentralregierung in Islamabad nur eine eingeschränkte Kontrolle aus. Immer wieder führen die in Afghanistan stationierten westlichen Truppen dort Kommandoaktionen durch.