Eilmeldung

Eilmeldung

Tödlicher Zwischenfall an Grenzposten im Südkaukasus

Sie lesen gerade:

Tödlicher Zwischenfall an Grenzposten im Südkaukasus

Schriftgrösse Aa Aa

Trotz des Waffenstillstandsabkommens im
Südkaukasuskonflikt hat das russische Militär in Georgien nach Regierungsangaben in Tiflis einen Polizisten erschossen.

Der von Moskau nicht bestätigte Zwischenfall ereignete sich in dem Dorf Karaleti in der Nähe der georgischen Stadt Gori.

Die Schüsse seien in der von Russen besetzten “Pufferzone” vor Südossetien auf einen georgischen Polizeiposten abgefeuert worden,
teilten die Behörden in Tiflis mit. Die Hintergründe des Zwischenfalls waren zunächst nicht bekannt.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hatte bei einem Treffen mit der EU-Spitze am Montag zugesichert, dass die russischen Soldaten aus der Zone innerhalb eines Monats abgezogen würden. Die Russen sollen bis zum 1. Oktober durch EU-Beobachter ersetzt werden.

Bei den Vereinten Nationen forderte Russland unterdessen die Verhängung eines Waffenembargos gegen Georgien. Einen entsprechenden Resolutionsentwurf stellte der russische UN-Botschafter im Weltsicherheitsrat.