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Neuer europäischer Fleischskandal

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Neuer europäischer Fleischskandal

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Belgische und ukrainische Behörden ermitteln in einem neuen Fleischskandal. An der ukrainisch-polnischen Grenze wurden 1400 Tonnen tiefgefrorenes Hühnerfleisch mit gefälschten Begleitpapieren sichergestellt. Es sollte offenbar in der Ukraine zu Hamburgern und Würsten verarbeitet und in die EU zurückexportiert werden. In den Skandal sind Unternehmen aus mehreren EU-Staaten verwickelt.

Gegen belgische Unternehmen werde nicht ermittelt, allerdings stamme das Fleisch wohl aus Belgien. Während des Dioxin-Skandals 1999 mussten mehrere Millionen belgischer Hühner getötet werden, weil sie mit dem krebserregenden Stoff belastet waren. Ob von dem Gammelfleisch tatsächlich etwas in den Verkauf an den Endkunden gelangt ist, konnte bislang nicht geklärt werden.