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Oxfam kritisiert Friedensmission der EU und der UN im Tschad

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Oxfam kritisiert Friedensmission der EU und der UN im Tschad

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Die Friedensmission im Tschad sei unfähig, die Zivilbevölkerung wirksam zu schützen, klagt die Hilfsorganisation Oxfam.

Die gut eine halbe Million Flüchtlinge, die vor den Kämpfen in Darfur und im Ost-Tschad selbst flohen, seien täglich der Gefahr von Angriffen, Diebstahl, Vergewaltigung und Zwangsrekrutierung ausgesetzt.

Eine ernüchternde Bilanz ein Jahr, nachdem der Weltsicherheitsrat beschlossen hatte, eine EU-Friedensmission in den Tschad und in die Zentralafrikanische Republik zu entsenden und mit eigenen Polizisten die Kollegen dort besser auszubilden.

Die Eufor-Soldaten gäben den Menschen zwar das Gefühl von Sicherheit, seien jedoch nicht ausreichend für den Kampf gegen Banditen gerüstet, kritisiert Oxfam. Und die UNO habe nur gut dreihundert tschadische Polizisten zum Schutz der Flüchtlingslager ausgebildet und diese noch gar nicht alle in die Region entsandt.