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Italien will Straßenstrich verbieten

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Italien will Straßenstrich verbieten

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Solche Bilder soll es in Italien bald nicht mehr geben: Die Regierung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Straßenprostitution verbietet.
Bordelle und Rotlichtbezirke sind schon seit fünfzig Jahren untersagt; auf der Straße blühte das Geschäft aber weiterhin.

Mit dem Verbot des Straßenstrichs wolle man den Markt für Prostitution entscheidend treffen, sagt Mara Carfagna, die Gleichstellungsministerin. Die Straße sei der bevorzugte Ort für diese schändliche Erscheinung.

Der Entwurf sieht bis zu zwei Wochen Haft und Geldstrafen vor – auch für Freier. Die Strafen werden
härter, wenn es um Minderjährige geht. Bei deren Zuhältern kann es Gefängnis bis zu zwölf Jahren werden.

Eine Gesetzeslücke bleibt für „Prostitution in geschlossenen Räumen”: Sie ist Carfagna zufolge nicht legal, aber auch nicht strafbar.