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Nur langsamer Wiederaufbau von Ground Zero

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Nur langsamer Wiederaufbau von Ground Zero

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Der Gedenktag lenkt auch wieder den Blick auf die großen Pläne dafür, was an Stelle der zerstörten Gebäude entstehen soll. Bisher ist es bei den Plänen geblieben: Selbst New Yorks Oberbürgermeister nennt jetzt die Fortschritte auf der Baustelle frustrierend langsam.

Eigentlich sollte dort, wo früher die Zwillingstürme standen, schon längst der noch höhere Freedom Tower aufragen. Stattdessen blickt man in eine tiefe Baugrube. Tief sind auch die Konflikte zwischen den unzähligen Beteiligten, groß ihre Abstimmungsprobleme. Inzwischen kommt dazu – angesichts der Bankenkrise – noch die Sorge, ob sich die künftigen Büros vermieten lassen.

Inzwischen gilt es als vorrangiges Ziel, dass zum zehnten Jahrestag wenigstens das Mahnmal fertig wird – das wäre in drei Jahren.

Etwas schneller ging das am Pentagon: Über dem Verteidigungsministerium in Washington stürzte damals ebenfalls ein entführtes Flugzeug ab. Die Gedenkstätte dort wird heute eingeweiht.