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Teilchenbeschleuniger in Genf: Auf dem Weg zur Urknall-Simulation

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Teilchenbeschleuniger in Genf: Auf dem Weg zur Urknall-Simulation

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Wissenschaftler am Europäischen Kernforschungszentrum bei Genf waren mehr als zufrieden mit dem ersten Test des weltgrößten Teilchenbeschleunigers LHC. Zwei Protonen-Strahlen wurden nacheinander und in entgegengesetzter Richtung durch einen 27 Kilometer langen Tunnel geschickt.

Zunächst geht es darum, den Protonenstrahl im unterirdischen Tunnel stabil zu halten und die Erfassung wichtiger Daten sicherzustellen. Danach, noch in diesem Jahr, sollen Protonen fast mit Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen. Damit werden Ereignisse simuliert, wie sie Billionstel-Sekunden nach dem Urknall stattgefunden haben. So nah ist man dem Urknall bisher noch mit keinem Teilchenbeschleuniger gekommen.

Mehr als zehntausend Wissenschaftler aus mehr als 60 Ländern sind an diesem Projekt beteiligt. Befürchtungen, dabei könnten schwarze Löcher entstehen, die gar die Erde verschlingen, weisen sie zurück.