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Hurrikan "Ike" zieht Spur der Verwüstung - UN bitten um Hilfe für Haiti

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Hurrikan "Ike" zieht Spur der Verwüstung - UN bitten um Hilfe für Haiti

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Nachdem Hurrikan “Ike” über Kuba hinweggezogen ist, haben tausende Helfer mit der Beseitigung der Schäden begonnen. Das kubanische Verteidigungsministerium forderte die Bevölkerung auf, sich an den Aufräumarbeiten zu beteiligen. Nach offiziellen Angaben kamen vier Menschen ums Leben. Zehntausende Häuser wurden beschädigt oder zerstört, die Verluste für Industrie und Landwirtschaft sind derzeit kaum abschätzbar.

Noch schlimmer ist die Lage in Haiti, das gleich von mehreren Wirbelstürmen heimgesucht wurde. Die Vereinten Nationen riefen zu Spenden für das Land in Höhe von 76 Millionen Euro auf, die USA stellten 7 Millionen Euro Soforthilfe bereit. UN-Soldaten begannen, Lebensmittel und Hilfsgüter zu verteilen. Weite Teile Haitis stehen jedoch unter Wasser und sind für Hilfstransporte nicht erreichbar. Laut UN-Schätzungen benötigen rund 800.000 Menschen dringend humanitäre Hilfe.

“Ike” hat sich unterdessen im Golf von Mexiko erneut verstärkt und bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von 155 Stundenkilometern auf Texas zu. US-Präsident George W. Bush verhängte den Notstand über den Bundesstaat; die örtlichen Behörden ordneten erste Evakuierungen an. Gegen Ende der Woche wird “Ike” an der texanischen Küste erwartet.