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Brüssel und UEFA blasen zum Kampf gegen Rassismus im Stadion

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Brüssel und UEFA blasen zum Kampf gegen Rassismus im Stadion

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Mit einem neuen Fernsehspot wollen EU-Kommission und UEFA gegen Rassismus und für mehr Toleranz im Stadion werben. Der 30-Sekünder wird die ganze Saison hindurch bis Mai in der Halbzeitpause der Champions-League-Spiele ausgestrahlt. 250.000 Euro aus dem Topf für “Lebenslanges Lernen” hat sich die Kommission den Spot kosten lassen, die UEFA stellt Sendezeit kostenlos zur Verfügung.

Anderlecht-Profi Mbark Boussoufa, ebenfalls zugegen bei der Präsentation, kennt das Problem: “Ich bin seit vier Jahren Profispieler und ich kann Ihnen sagen, dass ich Rassimus am eigenen Leib erlebt habe, denn ich bin Moslem marokkanischer Herkunft und ich habe ganz klar Bemerkungen über meine Religion anhören müssen.”

In den Stadien wird der Film nicht gezeigt, und die Initiatoren machen sich auch keine Illusion, dass er allein das Gewaltproblem dort löst.
Aber sie wollen klar machen, dass man, egal welcher Herkunft, gemeinsam zittern kann – und das in jeder EU-Amtssprache – und in noch ein paar Sprachen mehr…