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Wahlkampfpause zum 11. September

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Wahlkampfpause zum 11. September

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Sieben Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gedenken die USA den Opfern – und auch der Wahlkampf um die Nachfolge von Präsident George W. Bush soll für einen Tag ruhen. Ärger gibt es trotzdem: Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg ist zornig, weil der geplante Neubau des sogennanten “Freedom-Tower”, der die beiden Türme des Worl Trade Centres ersetzten soll sich immer weiter verzögert. Die ersten Elemente wurden erst in dieser Woche installiert.

Statt sich hart anzugehen, wie die letzten Tage, wollen die Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain gemeinsam an einer Gedenkveranstaltung in New York teilnehmen. Zuletzt war es um einen einen Ausspruch Obamas gegangen, der ihm als sexistisch angekreidet wurde. McCains Programm, dass sei wie ein Schwein mit Lippenstift, hatte er gesagt – es bleibe dennoch ein Schwein.

Im republikanischen Lager sorgte das für einen Aufschrei: “ein Schwein mit Lippenstift”, damit könne nur die Vizekandidatin Sarah Palin gemeint sein – ein unerhörter Angriff! Die Demokraten schossen zurück: Auch McCain habe diesen – im amerikanischen Englisch durchaus üblichen Ausdruck – im Wahlkampf verwendet, und zwar um Hillary Clinton zu kritisieren.