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Chavez provoziert USA und weist US-Botschafter aus

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Chavez provoziert USA und weist US-Botschafter aus

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Venezuelas Präsident Hugo Chavez geht auf Konfrontationskurs zu den USA: Bei einer Ansprache vor Tausenden Anhängern beschimpfte Chavez den US-Botschafter in Venezuela und forderte ihn auf, das Land umgehend zu verlassen. Gleichzeitig berief er den venezolanischen Botschafter in Washington ab.

Der US-Botschafter habe 72 Stunden Zeit, um aus Venezuela auszureisen, sagte Chavez. Dies sei ein Zeichen der Solidarität mit Bolivien. Und dann fand Chavez harte, um nicht zu sagen beleidigende Worte: “Verdammte Yankees, geht zum Teufel, wir sind die Söhne von Simon Bolivar!”

Auf dem Militärflughafen Libertador landeten unterdessen zwei russische Kampfflugzeuge – eine neuerliche Provokation gegenüber Washington. Chavez erklärte, er sei sehr an einer Kooperation mit Russland in den Bereichen Technologie und Verteidigung interessiert. Gleichzeitig ordnete die Regierung in Caracas an, dass US-Fluggesellschaften ihre Flüge nach Venezuela ab dem 28. September einschränken müssen. Vor wenigen Tagen hatten die USA die Sicherheitsvorschriften an venezolanischen Flughäfen in Frage gestellt.