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Obama und McCain gedenken gemeinsam der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001

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Obama und McCain gedenken gemeinsam der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001

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Die beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain haben gemeinsam der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 gedacht. Sie schritten Seite an Seite die Rampe in die Baugrube hinunter, an der einmal das Denkmal für die fast 3000 Toten entstehen soll.

Obama und McCain setzten für einen Tag ihren Wahlkampf aus. McCain kam mit seiner Frau Cindy zum Ground Zero, Obama war allein. Sie sprachen mit Angehörigen und Feuerwehrleuten. In New York wurden bei einer Zeremonie in unmittelbarer Nähe des Ground Zero die Namen der 2751 Menschen verlesen, die unter den Trümmern der eingestürzten Zwillingstürme des World Trade Centers begraben wurden. Auch alle 19 Attentäter starben.

Um 8.46 Uhr Ortszeit herrschte in der riesigen Menge für eine Minute absolute Stille – es war genau die Zeit, in der die erste gekaperte Maschine in den Nordturm gerast war. Um 09.03, 09.59 und 10.29 Uhr folgten weitere Schweigeminuten, die an den Einschlag der zweiten Maschine und an den Zusammenbruch der beiden Bürohochhäuser erinnerten. In Washington wurde die Gedenkstätte für die 184 Menschen eingeweiht, die beim Sturzflug einer der gekaperten Maschinen auf das Pemtagon getötet worden waren.